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Nacht der Lichter – Erinnerung an die Friedliche Revolution

Bilderstrecke | 09.10.2019 | Meilensteine
Blick auf die gefüllten Bänke des Gedenkgottesdiensts in der Gethsemanekirche.
In der Gethsemanekirche wurde am 9. Oktober 2019 im Rahmen des Jubiläumsjahres der Proteste der Friedlichen Revolution vor genau dreißig Jahren gedacht.
Teilnehmende des Gedenkgottesdienstes sitzen auf den Kirchenbänken.
Am 9. Oktober 1989 hatten etwa 70.000 Menschen in Leipzig demonstriert. Entgegen aller Befürchtungen kam es nicht zur gewaltsamen Auflösung der Demonstration. In der Gethsemanekirche kamen Menschen zu Andachten und Protesten zusammen.
Bischof Markus Dröge und Bundeskanzlerin Angela Merkel sitzen während des Gedenkgottesdienstes nebeneinander.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, hier abgebildet mit Bischof Markus Dröge (l.), und Matthias Platzeck (r.), Vorsitzender der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“, nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.
Eine Kamerafrau zeichnet den Gedenkgottesdienst auf. Im Hintergrund zeigt ein Monitor das Geschehen im Kirchenraum.
Im Schutz der Gethsemanekirche im Prenzlauer Berg hatten damals viele Solidaritätsbekundungen stattgefunden. Originalaufnahmen auf Bildschirmen vermittelten einen Eindruck der Proteste.
Ein Blick auf die Menge in der Gethsemanekirche, die sich erhoben hat. In der ersten Reihe unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Die Gedenkfeier erinnerte an die dramatischen Ereignisse von damals und an die unveränderte Aktualität von Zivilcourage, Solidarität und friedlicher Revolte gegen Hass, Ausgrenzung und politische Verfolgung.
Pfarrerin Jasmin El-Manhy spricht von der Kanzel.
In ihren Eingangsworten stellte Pfarrerin Jasmin El-Manhy die Frage: "Was sind wir bereit, für die Freiheit einzusetzen?"
Über die Köpfe der Gäste sieht man auf den geschmückten Altar in der Gethsemanekirche.
Die Schauspielerin Dagmar Biener las Zeitzeugenberichte aus dem Buch „Wachet und betet – Herbst ’89 in der Gethsemanekirche“.
Drei junge Schauspielerinnen und Schauspieler sitzen an einem Tisch vor den Gästen in der Gethsemanekirche und tragen Texte vor.
Lennar Hillmann, Isabella Heller und Lukas Huber (v.l.n.r.) trugen Interviewsequenzen vor, die die Künstlerin Eva von Schirach in Gesprächen mit Jugendlichen zu den Themen Engagement, Aktivismus und Verantwortung im 21. Jahrhundert gesammelt hat.
Pfarrer Tobias Kuske und Teilnehmende vor dem Altar in der Gethsemanekirche.
In den Fürbitten waren alle Generationen vertreten, von der Initiatorin der Fastenaktion ’89, Angela Kunze, bis hin zur Berliner Initiatorin für Fridays for Future, Charlie Brodersen (im Bild).
Vor dem Kirchenportal sind am Zaun viele Lichtertüten aufgestellt und leuchten in der Dunkelheit des Abends.
Auch das Kerzenmeer von damals fand sich vor der Gethsemanekirche wieder.
Eine Frau stellt ihre Lichtertüte zu anderen am Zaun der Gethsemanekirche.
Hunderte Gäste stellten auf Anregung der Kommission "30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit" Lichtertüten an den Zaun vor der Kirche.
Teilnehmende reichen einander eine Lichtertüte.
Die Lichtertüten wurden im Gedenken an die politisch Inhaftierten von heute aufgestellt.
Teilnehmende tragen Lichtertüten in der Hand und verlassen die Gethsemanekirche.
Name, Herkunft, Beruf und Dauer der Gefangenschaft der heute Inhaftierten waren im Rahmen einer Ausstellung von Amnesty International auf Plakaten am Äußeren der Kirche angebracht worden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel steht in der Dunkelheit vor der Gethsemanekirche und wird von den Lichtern angestrahlt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Regierungssprecher Steffen Seibert (r.) werfen einen Blick auf die beleuchtete Gethsemanekirche in Berlin.
Weitere Informationen zur Veranstaltung können Sie im Rückblick nachlesen.
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Beim gemeinsamen Essen erfuhren die Studierenden von den Erlebnissen der Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler in den Jahren vor dem Mauerfall.
Treffen mit Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtlern
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In der Gethsemanekirche wurde am 9. Oktober 2019 den Protesten der Friedlichen Revolution vor 30 Jahren gedacht.
Nacht der Lichter: 09.10.2019
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Im gleichen Zug, mit dem 1989 die Prager Botschaftsflüchtlinge nach Hof gefahren waren, fuhren die Gäste ab Dresden nach Prag.
Erinnerungszug nach Prag
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Am 28. September 2019 erinnerte die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ mit einer besonderen Gedenkveranstaltung an die Ausreise der „Botschaftsflüchtlinge“ 1989 von Prag in die Bundesrepublik Deutschland.
Mit dem Erinnerungszug nach Prag
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Über den Gründungsmut und die politischen Rahmenbedingungen im Herbst 1989 sprachen u. a. Rainer Eppelmann (Demokratischer Aufbruch), Martin Klähn (Neues Forum) und Almuth Berger (Demokratie Jetzt) in einer Gesprächsrunde.
Podiumsdiskussion in Berlin: Die Zeit war reif!